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Willkommen im Norden von Gießen - willkommen in der Gesamtkirchengemeinde Gießen Nord:

Am 1. Januar 2020 gegründet heißen wir Sie herzlich in der Gesamtkirchengemeinde Gießen Nord willkommen, eine Kooperation der Gießener Evangelischen Gemeinden Michael, Paulus und Thomas. Das Gemeindegebiet reicht vom Hangelstein in Wieseck bis an das Sandfeld an der Lahn und umfasst die Nordstadt bis zum Schwarzlachweg. Die drei Gemeinden haben sich zusammen getan, um ihre Stärken zu bündeln und für ihre Gemeindemitglieder zukunftsfähig zu sein.

Wir haben ein offenes Herz für Menschen, die unterschiedlich leben, denken und glauben. Auch Neubürgerinnen und Neubürger sind bei uns herzlich willkommen, die einen Ort suchen, wo religiöse Fragen gehört werden, Zweifel erlaubt sind und christlicher Einsatz gefragt ist.

Den besonderen sozialen Herausforderungen im Gießener Norden mit ihrem hohen Anteil älterer Menschen, alleinerziehender Mütter, mit Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und mit den Veränderungen innerhalb der Wohnbevölkerung stellen sich die in der Gesamtkirchengemeinde Gießen Nord zusammengeschlossenen Gemeinden seit Jahren.

Liebe Gemeinde,

Der Coronavirus und die damit gebotene Rücksichtnahme veranlassen uns dazu, vorübergehend auf Geburtstagsbesuche und Besuche anlässlich von Ehejubiläen zu verzichten.

Es ist uns aber bewusst, dass gerade in diesen Zeiten Menschen einsam sind und sich jemanden wünschen, mit dem sie sprechen können. Dafür stehen unsere Pfarrer*innen selbstverständlich gerne und ganz besonders im Moment zur Verfügung. Bitte scheuen Sie sich nicht zu uns Kontakt aufzunehmen. Wir können dann im Einzelfall verabreden, ob wir unser Gespräch telefonisch führen oder auch ein Besuch kein Problem ist.

Um Sie und uns zu schützen, möchten wir den Besuchsverkehr in den Gemeindebüros einschränken. Sollten Sie Formulare, Bescheinigungen oder eine Auskunft benötigen, rufen Sie uns bitte vorher an. Vieles können wir fernmündlich oder auf dem Postweg klären. Wenn Sie etwas im Büro abgeben möchten, nutzen Sie bitte unsere Briefkästen.

Friedensgebet

 

Was denkst du, Gott, über das, was geschieht.

Da in der Ukraine. Von Russland bedroht.

Du hast Gedanken des Friedens. 

So sagt es die Bibel. (Jeremia 29,11)

Aber jetzt droht Krieg.

Und wir haben Angst.

Zu viel Bosheit und Sturheit.

Hass und Hetze.

Da wird einem schwindelig.

Wo gibt es Halt?

 

Wir kommen zu dir und bitten dich, Gott:

Pflanz deine Gedanken des Friedens ein

in die Köpfe der Mächtigen.

In die Herzen derer, die jetzt um Frieden verhandeln.

Gib Hoffnung und Zukunft.

Und klaren Verstand.

Damit Friede sich ausbreitet.

Dort in der Ukraine. 

Und hier bei uns.

 

Amen.

Das kleine Konzert

Nachrichten aus der Kirche

Peacezeichen
19.04.2022 red

Ukrainekrieg: Evangelische Friedensethik am Ende?

Einer der Grundpfeiler der christlichen Friedensethik ist die Leitperspektive des „gerechten Friedens“. In der gegenwärtigen Realität ist die Ukraine durch den Angriffskrieg Russlands weit von einem gerechten Frieden entfernt. Stattdessen begegnen uns Nachrichten über tote Zivilisten, leidende und fliehende Menschen. Wie lassen sich die Thesen der evangelischen Friedensethik auf die Situation des Ukraine-Krieges beziehen?

Jesus am Kreuz
14.04.2022 rh

Der Karfreitag hält menschlichen Grausamkeiten den Spiegel vor

Am Karfreitag steht Jesu gewaltsamer Tod am Kreuz im Mittelpunkt, die Hinrichtung eines Unschuldigen. Auch im Ukraine-Krieg werden auch heute noch unschuldige Menschen getötet. Wie kann der Glaube dazu beitragen, mit dem Leid durch menschliche Grausamkeit umzugehen?

12.04.2022 mhart

"Die Osterbotschaft ermutigt zur Hoffnung"

Die Journalistin Christine Steines hat Dekan André Witte-Karp dazu befragt, wie die Kirche in der jetzigen Situation Halt geben und Trost spenden kann. Das Interview erscheint in der "Gießener Allgemeinen".

01.04.2022 mhart

Friedensgebete in Zeiten des Kriegs

Auch an diesem Samstag, 2. April, findet um 12 Uhr wieder ein Ökumenisches Friedensgebet in der Johanneskirche statt. Es wird gestaltet von Vertretern der Evangelischen Kirche und der Syrisch-Orthodoxen Gemeinde Gießen.

Eingang zur Bahnhofsmission, auf dem Gleis steht ein Zug.
22.03.2022 pwb

Täglich kommen mehr als 1000 Menschen aus der Ukraine in der Bahnhofsmission Frankfurt an

Es ist still an den Tischen in der Bahnhofsmission im Frankfurter Hauptbahnhof. Wo sonst Obdachlose ihren Kaffee trinken, sitzen Frauen und Männer in warmen Anoraks, lesen Nachrichten auf ihren Handys, sprechen leise miteinander. Über 1800 Menschen aus der Ukraine kamen alleine am Dienstag vergangener Woche in der Bahnhofsmission Frankfurt an.

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